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Irene Konrad |
| Unter den kritischen Augen von Feuerwehrmann Horst Schneider übt Schwester Blandine die Handhabung eines Feuerlöschers. |
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Im Festsaal der Ritaschwestern stellte Herr Schneider zunächst die Berufsfeuerwehr Würzburg vor. "Wir wachen über das Wohlergehen der Stadt und schützen und retten Menschen, Tiere, die Umwelt und die Wirtschaft", beschrieb er verschiedene Aufgaben. Die integrierte Leitstelle mit dem einheitlichen Notruf 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr ist ebenfalls bei der Berufsfeuerwehr stationiert. Herr Schneider mahnte die Anwesenden, auf Ordnung und Sauberkeit zu achten, aufmerksam zu sein und Verantwortungsbewußtsein zu zeigen. Feuerschutztüren sollten etwa nicht mit Holzkeilen geöffnet bleiben und jeder müsse wissen, wo die Alarmknöpfe, Feuerlöscher, Fluchtwege und Sammelplätze sind. Im Brandfall gelte es vor allem, Ruhe zu bewahren, auf Selbstschutz zu achten und dennoch Courage zu zeigen. "Werden Sie aktiv, greifen Sie ein und geben Sie Kommandos", riet der Feuerwehrmann. Nicht nur technische Geräte, Kerzen oder überlastete Stromleiter könnten Brände auslösen. Der größte Schwachpunkt sei der Mensch selbst. Mit kleinen Filmen zeigte Herr Schneider anschaulich, wie schnell sich ein Feuer ausbreitet, wie sich Rauch und Hitze entwickeln und ein Flashover in einem Moment alles in Flammen setzen kann. Mehr als 200.000 Brände gibt es jährlich in Deutschland. "Ich war lange im Ausrückdienst und habe dabei viel Elend gesehen", sprach Herr Schneider aus Erfahrung und bat darum: "Beherzigen Sie meine Worte". Im Hof der Ritaschwestern probierten schließlich alle Teilnehmer aus, wie ein Wasser-Feuerlöscher entsichert und gehandhabt wird. |