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Am 28. August 2020 haben elf Ritaschwestern ein Professjubiläum gefeiert. Hier stellen wir die Jubilarinnen einzeln vor:

 

65 Jahre

Schw. M. Agnesia Greß

Schw. M. Agnesia Greß OSA wurde 1931 in Heugrumbach bei Arnstein in der Diözese Würzburg geboren und war Wirtschafterin. Sie hat am 11. Oktober 1955 ihre ersten Gelübde und genau drei Jahre später ihre ewigen Gelübde abgelegt.

Schw. Agnesia hat an vielen Einsatzorden als Köchin, Bäckerin und Wirtschafterin gearbeitet, und zwar in Weiden, Messelhausen, Geldersheim und Würzburg. Seit November 2013 lebt sie wieder im Mutterhaus und übernimmt kleine Dienste. Schw. Agnesia bastelt gern. Ihre wunderbaren Strohsterne schmücken um die Weihnachtszeit zahlreiche Kirchen und Häuser.

Schw. M. Edeltraud Walter

Schw. M. Edeltraud Walter OSA stammt aus Waldfenster in der Rhön in der Diözese Würzburg. Ihr Geburtsjahr ist 1932. Ihre ersten Gelübde bei den Ritaschwestern legte sie am 11. Oktober 1955 ab, die ewigen Gelübde am 11. Oktober 1958.

Schw. Edeltraud war Köchin bei den Ritaschwestern und bei den Augustinern in Weiden, München, Münnerstadt und Messelhausen. Ebenfalls als Köchin wirkte sie in Duisburg, Lüdenscheid und Falkenberg. Neben ihrer Arbeit im Haushalt hat sie gern im Garten gearbeitet. Seit Juli 2013 gehört sie zum Konvent Monika im Mutterhaus und hilft gern und mit Geschick bei vorbereitenden Arbeiten in der Gemüseküche.

 

60 Jahre

Schw. M. Dolores Schneider

Schw. M. Dolores Schneider OSA wurde 1934 geboren und stammt aus Poppenhausen in der Diözese Würzburg. Im Oktober 1955 trat sie der Gemeinschaft der Ritaschwestern bei. Ihre ersten bzw. ewigen Gelübde legte sie am 6. Mai 1960 bzw. am 23. April 1963 ab. Schw. Dolores war von 1994 bis 2006 Generaloberin der Ritaschwestern.

Schw. Dolores war eine examinierte Krankenschwester und eine staatlich anerkannte Hebamme. Sie arbeitete als Krankenschwester und Hebamme vor allem in Würzburg, und zwar im Marthahaus und der Kösterklinik. Sie lebte unter anderem im Würzburger Konvent Heilig Kreuz und im Exerzitienhaus Himmelspforten und war Oberin. Zeit ihres Lebens besuchte sie verschiedene Fortbildungskurse und bot später selbst Kurse an. Ihre Talente und ihr Wissen werden im Kloster geschätzt.

Schw. M. Ingrid Seufert

Schw. M. Ingrid Seufert OSA stammt aus Rottershausen in der Diözese Würzburg. Sie wurde 1931 geboren und trat im April 1956 bei den Ritaschwestern ein. Ihre ersten Gelübde legte sie am 11. Oktober 1960 ab, die ewige Profess war am 15. September 1963.

Schw. Ingrid war Kindergärtnerin und Hortnerin und wurde als Wortgottesdienstleiterin ausgebildet. Sie hat in Kindergärten in Würzburg, Schraudenbach, Gramschatz, Reyersbach und Schweinfurt gearbeitet. Schw. Ingrid war zeitweise Oberin, Sakristanin und Hausschwester. 1988 wurde ihr das Caritaskreuz in Gold verliehen.

Schw. M. Pauline Hanauer

Schw. M. Pauline Hanauer OSA wurde 1931 in Gaisthal in der Oberpfalz in der Diözese Regensburg geboren. Sie trat im Mai 1956 bei den Ritaschwestern ein. Am 6. Mai 1960 legte sie ihre ersten Gelübde ab und am 23. April 1963 band sie sich mit der ewigen Profess für immer an die Gemeinschaft der Ritaschwestern.

Schw. Pauline ist eine examinierte Krankenschwester und hat immer in diesem Beruf gearbeitet. Sie war in Kliniken und auf Krankenstationen in Würzburg, Falkenberg, Weiden und Hausen sowie in der Sozialstation Fährbrück im Einsatz. Als Krankenschwester war sie bei ihren Besuchsdiensten zugleich Seelsorgerin, vor allem bei sterbenden Menschen. Von 2005 bis 2019 war sie im Würzburger Konvent Heilig Kreuz und hat sich hier besonders um ältere Menschen gekümmert. Außerdem beteiligte sie sich an den Aktivitäten der Gemeinschaft Sant’Egidio.

Schw. M. Timothea Brenner

Schw. M. Timothea Brenner OSA wurde 1929 in Herrieden in der Diözese Eichstätt geboren. Sie trat im September 1957 bei den Ritaschwestern ein. Ihre ersten Gelübde legte sie am 11. Oktober 1960 ab, die ewigen Gelübde am 16. September 1963.

Schw. Timothea war schon ausgebildete Säuglings- und Kinderkrankenschwester, als sie bei den Ritaschwestern eintrat. Sie arbeitete als Säuglingsschwester, Wochenbettpflegerin, Krankenschwester und Familienpflegerin. 32 Berufsjahre war sie in Würzburg, Schweinfurt und Luzern (Schweiz) tätig. 1992 bekam Schw. Timothea die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

 

50 Jahre

Schw. M. Bernadette Faß

Schw. M. Bernadette Faß OSA wurde 1942 in Mönchengladbach im Bistum Aachen geboren. Sie trat im August 1967 bei den Würzburger Ritaschwestern ein und legte am 26. April 1970 ihre ersten und am 6. April 1975 ihre ewigen Gelübde ab.

Beruflich war Schw. Bernadette Familienpflegerin, Köchin, Wirtschafterin und Hausschwester. Sie umsorgte viele Claretiner und Augustiner und war in Würzburg, Luzern (Schweiz), Weiden, Messelhausen, München und Lüdenscheid tätig. Zuletzt kümmerte sie sich fürsorglich um Gäste und Kursteilnehmer der Palliativakademie in der ehemaligen Familienpflegeschule der Ritaschwestern. Schw. Bernadette übernimmt heute Dienste an der Pforte des Mutterhauses.

Schw. M. Christiane Schröder

Schw. M. Christiane Schröder OSA wurde 1945 in Lübeck im Erzbistum Hamburg geboren. Im September 1966 trat sie bei den Ritaschwestern ein. Am 11. Oktober 1970 legte sie ihre ersten Gelübde ab und am 6. April 1975 ihre ewigen Gelübde.

Schw. Christiane hat die Berufe Krankenschwester und Hortnerin gelernt und mehrere Fortbildungskurse in den Bereichen Theologie und Pädagogik besucht. Sie arbeitete als Erzieherin in Würzburg und Gramschatz und half dann im Haushalt der Ritaschwestern mit.

Schw. M. Gisela Schneider

Schw. M. Gisela Schneider OSA wurde 1948 in Stetten in der Diözese Würzburg geboren. Sie trat 1965 mit 17 Jahren bei den Ritaschwestern ein. Am 26. April 1970 legte sie ihre ersten Gelübde ab und band sich am 6. April 1975 mit den ewigen Gelübden für immer an die Gemeinschaft der Ritaschwestern.

Schw. Gisela ist diplomierte Kinderkrankenschwester und hat zudem den Beruf der Familienpflegerin erlernt. Bis zu ihrer schweren Erkrankung im Jahr 1994 arbeite Schw. Gisela als Familienpflegerin und Krankenschwester in Würzburg und später wieder in der Ambulanz des Mutterhauses und an der Pforte.

 

40 Jahre

Schw. M. Hildegard Kalla

Schw. M. Hildegard Kalla OSA wurde 1957 in Gerach in der Diözese Würzburg geboren. Sie trat 1977 in die Kongregation der Ritaschwestern ein und legte am 12. April 1980 ihre ersten und am 13. April 1985 ihre ewigen Gelübde ab.

Schw. Hildegard ist Krankenschwester. Bis 2013 hatte sie 18 Jahre in ihrem Beruf sowie als Heimleiterin des Altenheims St. Martin in Geldersheim (Landkreis Schweinfurt) gearbeitet. Derzeit ist Schw. Hildegard Oberin eines Konvents mit über 40 Schwestern und die verantwortliche Krankenschwester im Mutterhaus. Sie verrichtet diesen Dienst mit Aufmerksamkeit und großer Kompetenz.

Schw. Maria Hirth

Schw. Maria Hirth OSA stammt aus Bopfingen-Aufhausen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Sie wurde 1957 geboren und trat 1977 ins Kloster ein. Ihre ersten Gelübde legte sie am 12. April 1980 ab und die ewigen Gelübde am 13. April 1985.

Schw. Maria war Krankenschwester auf der Sozialstation Heiligkreuz und im Würzburger Mutterhaus. 1995 übernahm sie Verwaltungsaufgaben, vor allem für die Stiftung und die Öffentlichkeitsarbeit.

Seit 2003 ist Schw. Maria verantwortlich für das Ritawerk in Deutschland. Hier pflegt sie die Kontakte zu Verehrerinnen und Verehrern der hl. Rita von Cascia, zum Rita-Gebetskreis sowie zu den Wohltätern der Ritaschwestern und kümmert sich um den Versand der Rita-Devotionalien. Schw. Maria bildete sich als Sekretariatsfachkraft sowie in den Bereichen der Krankenpflege und Psychologie fort. Sie ist Oberin des Konvents Raphael im Mutterhaus und seit Juni 2019 Assistentin in der Generalleitung der Ritaschwestern.

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